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Gewohnheitsmensch

Bestimmt ist das auch eine Sache des Alters, aber ich fand es schon immer besser, wenn die Dinge so abgelaufen sind wie ich es gewohnt war...

Und dann kam das Studium, der erste Umzug und das Zurechtfinden in einer fremden Stadt. Erstmals komplett auf mich allein gestellt. Und das obwohl ich doch so ungern auf Menschen zugehe. Probleme damit hab neue Freundschaften zu knüpfen.

 

Mich hat das nie großartig gestört, denn ich war schon immer der Meinung, dass ein paar sehr gute Freunde viel mehr wert sind als viele Bekannte. In der neuen Stadt fehlten aber anfangs auch die wenigen Leute und ich war allein. Zum Glück ergaben sich aber doch sehr schnell Freundschaften und irgendwie lernt man aus so einer Situation ja auch offener auf die Menschen zu zugehen. Ich habe die Entscheidung nie bereut, dass ich für's Studium in eine andere Stadt gezogen bin.

Doch dann kommen Stolpersteine - ich meine nicht die üblichen Uni-Prüfungen, die einen halb um den Verstand bringen - und man zweifelt. Bei mir haben die Zweifel angefangen, als sich Leute gegen mich stellten, die ich für Freunde gehalten hatte. Ich musste mich rechtfertigen und weiß, dass Leute rumlaufen, die von mir Sachen denken oder verbreiten, die überhaupt nicht stimmen. Allein das Gefühl dadurch wohlmöglich in irgendeiner Art im Mittelpunkt zu stehen macht mich verrückt...

Dabei kann mir doch egal sein, was so ein paar Menschen denken Oo

 

Nun gut, im Endeffekt hat mich das Ganze dazu veranlasst mich anderswo nach möglichen Arbeitsplätzen umzuschauen. Ein Neuanfang, nochmal dazulernen, nochmal an neuen Erfahrungen wachsen.

Problem an der Sache: je näher dieser Punkt nun kommt, desto aufgewühlter bin ich. Nervosität, Unruhe, die Angst sich doch falsch entschieden zu haben.

 

Warum lasse ich freiwillig meinen neuen Freundeskreis, den ich mir so mühsam geschaffen habe, hinter mir?

 

Immerhin haben alle zu mir gehalten und mich in den blöden Phasen unterstützt, zu mir gestanden...Ich war wirklich euphorisch wieder was Neues anzufangen und an einem neuen Ort für einige Zeit zu sein. Weitere Erfahrungen zu sammeln. Warum verstehe ich mich gerade jetzt so super mit all den Leuten? Das macht es so viel schwerer zu gehen; Abschied zu nehmen, wenn auch nur auf Zeit!

 

Am meisten ärgert mich jedoch, dass ich eine Entscheidung getroffen habe und jetzt schon wieder zweifle...

Ist es nicht normal, dass man "Angst" vor dem Unbekannten hat? Dass man sich fragt wie es wohl wird und hofft, dass man gut ankommt?

Oh Mann, mich stört ja schon, wenn in der Küche etwas nicht dort steht wo es hingehört. Ich bin nicht gemacht für Veränderungen xD

 

~ Tschö

26.10.15 11:54
 
Letzte Einträge: ich bin komisch, Erwachsen sein ist doof!, ...noch mehr zum ALT werden, Feiertage!, Das Leben ist doch...., On the road again!


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